Bachs klaviertechniek

'De komende blogs komt de klaviertechniek van Bach ter sprake.'

Jolanda


Tot 1700 was het niet gebruikelijk de duim in de applicatuur te betrekken, tenzij het niet anders kon; zo werd de duim als een hulpvinger gezien. Bach introduceerde de duim als hoofdvinger, immers, de duim maakt het mogelijk om sneller te spelen, en - belangrijker nog - zonder  spanning te spelen.

C. Ph.E. Bach geeft in zijn Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen het het volgende weer: 'Mein seeliger Vater hat mir erzählt, in seiner Jugend grosse Männer gehört zu haben, welche den Daumen nicht eher gebraucht als wenn es bey grossen Spannungen nöthig war. Da er nun einen Zeitpunckt erlebet hatte, in welchem nach und nach eine gantz besondere Veränderung mit dem musicalischen Geschmack vorging: so wurde er dadurch genöthiget, einen weit vollkommern Gebrauch der Finger sich auszudencken, besonders den Daumen, welcher ausser andern guten Diensten hauptsächlich in den schweren Tonarten gantz unentbehrlich ist, so zu gebrauchen, wie ihn die Natur gleichsam gebraucht wissen will. Hierdurch ist er auf einmahl von seiner bissherigen Unthätigkeit zu der Stelle des Haupt-Fingers erhoben worden.'

(C.Ph.E. Bach, Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, I, § 7) 


en:

'Der Gebrauch des Daumens giebt der Hand nicht nur einen Finger mehr, ſondern zugleich den Schlüssel zur ganzen möglichen Applicatur.'

(C.Ph.E. Bach, Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, I, § 13)